Aktuelles
 


 
Mittendrin am 18.1.2020
Pfarrer Dr. Eckhard Düker, Abdinghof

Glaube und Unglaube

Gibt es das: Glaube und Unglaube in einer Person? Manche Menschen gelten als Vorbilder des Glaubens. Sie haben besondere religiöse Leistungen vollbracht. In schwierigen existentiellen Situationen Standfestigkeit bewiesen. Orientierung vermittelt. Unerschütterlich an ihrem Glauben festgehalten. Martin Luther, Dietrich Bonhoeffer, in der katholischen Kirche die Menschen, die als Heilige verehrt werden, die Apostel. Doch es wäre ein Missverständnis zu meinen, dass der Glaube eine statische Angelegenheit ist. Vielmehr berichtet uns das Neue Testament von Menschen, die in ihrem Glauben angefochten, zweifelnd, unsicher sind.
Ein Mann kommt mit seinem kranken Kind zu Jesus. Er bittet ihn inständig um Hilfe und sagt: „Wenn Du kannst, so erbarme dich und hilf uns!“ Jesus entgegnet: „Alle Dinge sind möglich dem, der da glaubt.“ Daraufhin schreit der Vater seine ganze Hilflosigkeit heraus: „Ich glaube – hilf meinem Unglauben!“ Schließlich wird das Kind geheilt.
Glaube und Unglaube in einer Person. Das beschreibt auch unsere Situation. Wir beten in der Hoffnung, erhört zu werden. Wir vertrauen auf Gott, obwohl wir ihn nicht sehen. Wir hoffen auf die Auferstehung von den Toten, auch wenn wir sie nicht beweisen können. Manche Menschen sagen, sie seien religiös „unmusikalisch“. Vielleicht, weil sie meinen, keine Erfahrungen des Glaubens gemacht haben. Dabei ist die Sehnsucht nach dem Glauben bereits der Anfang des Glaubens. So sagt es der Kirchenvater Augustinus.
„Ich glaube – hilf meinem Unglauben!“ (Markus 9,24) Dieser Ruf nach Hilfe ist die biblische Losung für dieses Jahr. Es hat bereits mit Sorgen und Ängsten begonnen. Wir können den Zuspruch durch den Glauben gut gebrauchen, trotz aller Zweifel. Denn Gott meint es gut mit uns.

 

Sonntag, 19. Januar   2. So. n. Epiphanias

10.30Uhr Gottesdienst mit Hl. Abendmahl
Pfr. Gunnar Grahl   Jeremia 14, 1-9


Neuer Kantor am Abdinghof
Tim Gärtner aus Herford tritt die Nachfolge von KMD Martin Hoffmann an

Nach einer einjährigen Vakanz können die Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde und der Evangelische Kirchenkreis Paderborn im kommenden Jahr ihren neuen Kirchenmusiker am Abdinghof begrüßen. Tim Gärtner aus Herford wurde nach einem intensiven Bewerbungsverfahrenvom Presbyterium in die A-Kirchenmusikstelle berufen. Er tritt die Nachfolge des im Januar 2019 plötzlich verstorbenen KMD Martin Hoffmann an. Tim Gärtner wurde 1992 in Witten geboren, wuchs auf in Wuppertal und entwickelte schon früh das Interesse und die Begeisterung für die Kirchenmusik. Nach dem Abitur studierte er an der Hochschule für Kirchenmusik in Herford und legte sein Examen 2018 mit dem Master of Music (A-Kirchenmusiker) ab. Derzeit befindet er sich in einem Aufbaustudiengang Chorleitung, das im Februar 2020 seinen Abschluss findet. Tim Gärtner hat bereits zahlreiche Chöre geleitet und Konzerte absolviert. Er steht der Evangelisch-Lutherischen Kirchengemeinde und dem Kirchenkreis als Kreiskantor ab März 2020 vollzeitlich zur Verfügung

Neuer Kantor

Foto (privat): Tim Gärtner 

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