Aktuelles
 




Sonntag, 17. Februar   Septuagesimae
 
„Was für ein Vertrauen!“

11.00 Uhr Zentraler Gottesdienst zum Deutschen Evangelischen Kirchentag in Dortmund
Prof. Dr. Harald Schroeter-Wittke, Pfarrerin Sabine Sarpe, Richard Janus u.a.
anschl. gemeinsames Essen im Paul Gerhard Haus

Mittendrin am 16.2.2019
Pfarrer Dr. Eckhard Düker, Abdinghof
Wie ist es so im Himmel?

Es war ein bewegender Abschied von Kirchenmusikdirektor Martin Hoffmann. Gemeinsam mit der Familie trauerten Verwandte, Freunde, Weggefährten und die ganze Gemeinde in einer voll besetzten Abdinghofkirche um den so plötzlich verstorbenen Kirchenmusiker. Neben der Trauer durchzog aber auch ein Grundton der Hoffnung diesen Gottesdienst, der sich in der Musik und in den vielstimmig gesungenen Chorälen, in Lesungen, Gebeten und Predigt artikulierte. Als Kinder der Lutherschule ihre Briefe an den verstorbenen Kantor vortrugen, mit dem sie regelmäßig gesungen hatten, leuchtete in der Dunkelheit der Trauer ein heller Lichtstrahl der Zuversicht des Glaubens auf. „Wie ist es so im Himmel?“ fragte ein Kind. Die Antwort folgte kurz darauf mit dem Schlußchoral der Johannespassion von Johann Sebastian Bach: „Alsdann vom Tod erwecke mich, dass meine Augen sehen dich in aller Freud', o Gottes Sohn, mein Heiland und mein Gnadenthron!“
In der Hoffnung der Auferstehung nehmen wir Abschied von unseren Verstorbenen. In der Auferstehung Jesu Christi ist unser Trost und unsere Zuversicht begründet.
Martin Luther King sagt: „Komme, was kommen mag. Gott ist mächtig. Wenn unsere Tage verdunkelt sind und unsere Nächte finsterer als tausend Mitternächte, so wollen wir stets daran denken, dass es in der Welt eine große, segnende Kraft gibt, die Gott heißt. Gott kann Wege aus der Ausweglosigkeit weisen. Er will das dunkle Gestern in ein helles Morgen verwandeln – zuletzt in den leuchtenden Morgen der Ewigkeit.“